Headhunter versus Personalberater

Bevor nun stärker ins Detail gegangen wird, sollte zunächst mal der traditionelle Unterschied zwischen Headhunter auf der einen und Personalberatung auf der anderen Seite erläutert werden. Was sich bei der Internet-Recherche gezeigt hat, sind die Grenzen fließend. So gibt es Firmen, die Headhunting und klassische Personalberatung betreiben bzw. reine Headhunter, die Zusatzleistungen offerieren. Eine Variante der Abgrenzung ist möglich, durch die Betrachtung der Leistungsangebote differenziert nach ihrem Grund- und Zusatznutzen. Da die Personalberater einem stetigem Modifikationsprozess des Leistungsangebots unterliegen, ist eine apodiktische Trennung hier nicht notwendig.

Auf die Bezeichnung Headhunter verzichtete die Vielzahl der Anbieter evtl. ist der Begriff zwischenzeitlich nicht mehr aktuell bzw. unseriös. Als affine Bennenung stößt man vermehrt auf „Executive Search“. Dies bestätigt auch die Vereinigung Deutscher Executive-Search-Berater (VDESB)[1]. Auf deren Website zu lesen ist: „Sie grenzen sich damit bewußt von den zahlreichen „Headhuntern“ ab, die häufig ohne Auftrag und in Verletzung elementarer Vertraulichkeitsregeln versuchen, Kandidaten zu „vermakeln“[2].“

Personalberatung

Der Personalberater übernimmt für seinen Klienten eine Vielzahl von Diensten. Er verwurzelt sich immer stärker in die Bereiche von unter-nehmensinternen Personalabteilungen und übernimmt auch klassische Arbeiten. Er arbeitet gemeinsam mit seinem Kunden u. a. Bewerberprofile aus, schaltet Stellenanzeigen, durchforstet Job-Börsen im Internet, greift auf interne/externe Pools zurück, führt Bewerbungsgespräche und trifft Auswahlentscheidungen.

[1] www.vdesb.de

[2] VDESB, www.vdesb.de/geschichte.htm

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