Online-Bezahlsysteme verständlich erklärt

Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

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Im Jahr 2012 wurden über 39 Milliarden Euro im Internethandel, dem sogenannten E-Commerce umgesetzt. Experten prognostizieren Umsatzsteigerungen von mehr als 20 Prozent für das Jahr 2013. Entscheidend für eine einfache Verkaufsabwicklung sind die Bezahlmöglichkeiten. PayPal und Co. haben große Konkurrenz von Zahlungsanbietern bekommen, die günstig aber vor allem auch schnell und sicher sind.

In den Vereinigten Staaten ist das PayPal-Konto ein beleibter Zahlungsanbieter

Der Zahlungsanbieter PayPal ist vor allem durch die lange Zusammenarbeit mit der Auktionsplattform eBay bekannt. Der Verkäufer erhält umgehend das Geld für die verkaufte Ware auf das angegebene PayPal-Konto überwiesen und kann die Ware versenden. Es sind keine Kontodaten nötig. Zur Bezahlung genügt die Angabe der E-Mail-Adresse. Wer digitale Waren wie E-Books, Musik oder Software anbietet, kann automatisch auf eine Download-Seite weiterleiten. Der Nachteil des Zahlungsanbieters liegt ganz klar darin, dass das Geld wieder zurück auf das Giro- oder Geschäftskonto des Verkäufers überwiesen werden muss. Die Einzahlung auf das eigene Konto ist zwar kostenlos, kann aber 1 bis 2 Tage in Anspruch nehmen. Für Zahlungseingänge von Dritten werden minimale Kosten fällig.

Die Sofortüberweisung erfolgt umgehend und ist unkompliziert

Wie der Name des Zahlungsanbieters SOFORT Überweisung schon aussagt, wird der Verkaufspreis umgehend auf das Konto des Verkäufers überwiesen. Verkäufer melden sich auf diesem Portal an und hinterlegen die Kontonummer eines Girokontos. Käufer, die die gewünschte Ware per Sofortüberweisung bezahlen, geben einfach eine Transaktionsnummer ein, die von der eigenen Bank zur Verfügung gestellt wird. Mit sogenannten TAN-Generatoren, die üblicherweise von der eigenen Bank zur Verfügung gestellt werden, wird diese Nummer errechnet. Auf der Webseite des Zahlungsanbieters wird die SOFORT Überweisung im Detail erklärt. Nachteil ist allerdings, dass nicht alle Banken mit dem Zahlungsanbieter zusammenarbeiten und ohne diese Transaktionsnummer keine Überweisung vorgenommen werden kann.

Beide Zahlungsanbieter arbeiten schnell und sind recht sicher

Das PayPal-Konto ist kostenlos und nur für Zahlungseingänge wird ein prozentual berechneter Betrag fällig. Auch Fremdwährungen werden umgehend in die Landeswährung umgerechnet. Für die Sofortüberweisung ist als Käufer beim Onlinekauf keine Kontoführung nötig. Durch die Transaktionsnummern ist die Bezahlung relativ sicher. Wer diese Zahlungsart nutzen möchte, kann sich vorab auf vielen Webseiten informieren, auf denen die SOFORT Überweisung im Detail erklärt wird.

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