Rotwein oder Weißwein? Eine Frage des Geschmacks

Rotwein für Genießer

Viele lieben Wein, doch kennen sich nicht alle Interessierten so gut mit dem edlen Getränk aus, als das sie sich in feinster Fachsprache darüber austauschen könnten. Grundsätzlich ist zwischen Rot – und Weißweinen zu unterscheiden, die sich schon rein optisch in ihrer Farbe unterscheiden. Das Kennzeichen von Rotwein ist ganz klar seine namensgebende Farbe. Sie ist dem Herstellungsprozess zuzurechnen, da während des Gärungsprozesses die Schalen und die Kerne an den Trauben belassen werden, werden aus ihnen die in ihnen eingelagerten Farbpigmente ausgewaschen.

Die verschiedenen Weine werden in erster Linie nach der Rebsorte und dem Anbaugebiet kategorisiert. Rotwein wird weiterhin über seinen „Körper“ definiert, der vom Tannin-Gehalt abhängt. Damit das Aroma bestmöglich zum Einsatz kommt, wird der Rotwein aus Weingläsern genossen, die einen großen bauchigen Kelch haben. Weinkenner können anhang minimaler Angaben oft schon Schlüsse darüber ziehen, welcher geschmacklichen Ausrichtung der Wein zuzuordnen ist. Für den Weinneuling gilt es also erst einmal die wichtigsten Weinsorten anhand ihrer Namen kennenzulernen.

Der Merlot ist einer der bekanntesten Rotweine. Mit seinem sehr schweren Geschmack, passt er vor allem gut zu sehr geschmacksintensiven Speisen wie Braten. Weineinsteiger werden sich sicher schnell mit einem Rotwein anfreunden können, dessen Trauben spät gelesen wurde, da diese über einen hohen Zuckergehalt verfügen. Wie der Name schon verrät, gehört hier der Spätburgunder dazu, der in Frankreich den Namen Pinot Noir trägt. Der Geschmack ist fruchtiger als das des Merlot.  Der frische Bruder des Rotweins ist der Weißwein. Er passt am besten zu leichten Speisen und ist aufgrund seiner säuerlichen Note und der daraus resultierenden Frische gerade im Sommer bei wärmeren Temperaturen beliebt. Er wird aufgrund seiner geschmacklichen Ausrichtung gekühlt serviert. Der bekannteste unter den Weißweinen ist der Chardonnay. Sein frischer Geschmack passt gut zu Gerichten mit Fisch oder Huhn. Ähnliches gilt für den Riesling, der zu den ebenso beliebten Weißweinsorten gehört. Eine geschmackliche Klasse für sich ist der Gewürztraminer. Er ist sehr süß und gehört zur Kategorie der Dessertweine.

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