Sicherheit bei Geldanlagen weiterhin wichtiges Kriterium

Bildquellenangabe: Rosel Eckstein / pixelio.de

Lange Zeit standen die Renditen bei der Auswahl einer Kapitalanlage an erster Stelle. Viele Anleger waren dazu bereit enorme Risiken einzugehen, um höchstmögliche Gewinne mit der eigenen Geldanlage zu erwirtschaften. Im Herbst 2008 hat sich dieses Bild schlagartig geändert. Die Pleite der US-Bank Lehman Brothers sorgte weltweit für eine Eskalation der seit langem brodelnden Finanzkrise. Die in Not geratenen Kreditinstitute zogen auf internationaler Ebene eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen der jungen Vergangenheit nach sich. Weltweit versuchten Regierungen die Konjunktur zu stützen und der Wirtschaft einen Neustart zu ermöglichen. Mit der Finanzkrise und den jüngsten Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten hat sich das Empfinden der Verbraucher gegenüber Geldanlagen verändert.

Heute sind es weniger die Renditen als vielmehr die Sicherheiten, die bei der Auswahl einer Kapitalanlage eine richtungsweisende Funktion einnehmen. Viele Anleger möchten auf Nummer sicher gehen und sind nicht dazu bereit hohe Risiken in Kauf zu nehmen. Dass sie aufgrund der hohen Sicherheit geringere Renditen erhalten, ist in weiten Teilen zweitrangig geworden. Auch die Banken haben auf das neue Empfinden der Anleger reagiert und bieten heute immer mehr Geldanlageprodukte, die vor allem durch ein hohes Maß an Sicherheit überzeugen können.

Deutschlandweit haben sich vor allem einzelne Geldanlagen in den letzten drei Jahren zu Favoriten bei den Anlegern entwickeln können. Dazu gehören das Tagesgeld und das Festgeld. Aber auch das klassische Sparbuch erfreut sich wieder einer wachsenden Beliebtheit. Die Auswahl einer Geldanlage sollte gut überlegt sein. Das Tagesgeld eignet sich vor allem für kurzfristige Anlagen. Dagegen zielt das Festgeld auf eine mittel- oder langfristige Anlage ab.

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